Systematik Unterklasse:
Rosenähnliche (Rosidae)
Ordnung:
Rosenartige (Rosales)
Familie:
Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie:
Rosoideae
Gattung:
Rubus
Art:
Himbeere
Wissenschaftlicher Name
Rubus idaeus L.

Innere Werte: Vitamin C und B-Vitamine, Kalium, Calcium, Phosphor und Magnesium, hoher Anteil an Ballaststoffen (Pektin!) und Fruchtsäuren. Himbeerblätter enthalten viele Polypeptide, Flavonoide und Gerbstoffe.
Wirkung: hilft, Blutgefäße zusammenzuziehen; hilft bei der Blutbildung und regt den Stoffwechsel an

Die Himbeere (Rubus idaeus) ist eine Pflanzenart der Gattung Rubus aus der Untergattung Idaeobatus.

Die Himbeere ist bereits seit dem Altertum als Heilpflanze bekannt ( Liste der Heilpflanzen).
Der Legende nach war sie ursprünglich nur am Berg Ida auf Kreta (vlg. Namensherkunft) zu finden. Der deutsche Name kommt aus dem althochdeutschen hintpera (hinta - Hirschkuh) also Beere der Hirschkuh.
Im Mittelalter wurde sie vor allem in Klöstern kultiviert und selektiert. Dadurch verbreitete sie sich über die ganze Nordhalbkugel.[1] Bereits im Jahre 1601 hat Clusius zwischen roten und gelben Arten unterschieden.
Der Himbeerstrauch wird bis zu 2 Meter groß, die Ruten sind mit feinen Stacheln besetzt. An den Trieben, die die Pflanze ausbildet, sitzen wechselständig drei-, fünf- und siebenzählige gezähnte und gefiederte Blätter.

Zwischen Mai und August bildet die Pflanze von den einzelnen Trieben abgehend rispenförmige Blütenstände mit weißen Blüten aus. Jede Blüte hat jeweils fünf Kelch- und Kronblätter und über zwanzig Staub- und Fruchtblätter. Der Boden der Blüte ist dabei stark vorgewölbt.

Die roten, bei Zuchtformen auch gelben oder schwarzen, weichen Früchte sind, anders als der Name der Pflanze suggeriert, botanisch gesehen keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte, die sich aus den einzelnen Fruchtblättern bilden. Anders als bei der Brombeere ist die Frucht nur lose an den Blütenboden gebunden und kann leicht abgezogen werden. Je nach Sorte können Himbeeren von Juni an bis zu den ersten Frösten im Spätherbst geerntet werden.

Grundsätzlich wird bei der Himbeere zwischen zwei Arten unterschieden:
Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren (remontierende Sorten).
Remontierende Sorten fruchten mehrmals jährlich, meist werden -aus betriebstechnischen Gründen -
nach der Ernte alle Triebe abgeschnitten, was im Folgejahr zu Neutrieben und zu einer einmaligen Ernte im Herbst führt. Bei Sommerhimbeeren werden die Neutriebe belassen und so eine Ernte Ende Juni/Anfang August herbeigeführt.